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Bezahlen mit Bitcoins in der Schweiz

Bitcoin ist die wichtigste Kryptowährung weltweit und macht gerade Ende 2020 und Anfang 2021 viele Schlagzeilen durch rasante Kursanstiege. Dabei ist genau das einer der häufigsten Kritikpunkte an der digitalen Währung. Doch was ist digitales Geld überhaupt und wie funktioniert der Bitcoin? Wo kann man damit in der Schweiz bezahlen? Das erklären wir in diesem Beitrag.

Der Bitcoin einfach erklärt

Die digitale Währung wird über die sogenannte Blockchain abgewickelt. Dabei handelt es sich um ein dezentrales Buchungssystem, das einer Art öffentlichem Kassabuch gleicht. Nur die Eigentümer der öffentlichen Kontonummern sind hier unbekannt. Zahlungen werden über mehrere Computer kryptographisch bestätigt und nicht zentral wie bei der Bank.

Die Inhaber von Bitcoins haben diese in einer elektronischen Geldbörse gespeichert. Für diese hat sich der englische Ausdruck E-Wallets international eingebürgert, welcher genau das Gleiche bedeutet. Ein Bitcoin wird durch die Lösung einer mathematischen Aufgabe erschaffen. Den Vorgang zur Berechnung eines neuen Bitcoin nennt man Mining oder auf Deutsch Schürfen.

So sicher ist die Bitcoin Zahlung

Dieses Zahlungssystem gilt als hundertprozentig sicher. In der Blockchain sind alle Daten aller Wallets auf mehreren Millionen Rechnern gespeichert. Bei der Durchführung einer Zahlung muss der Anfangs- und der Endstand der zwei beteiligten Geldbörsen von vielen verschiedenen Computern bestätigt werden. Diese müssen aber nicht immer online sein.

Daher ist ein komplettes Hacken der E-Wallets und verändern der Kontostände praktisch unmöglich. Denn selbst, wenn man über ein schlaues Programm Zugriff auf alle Rechner gleichzeitig bekommen würde, gäbe es immer noch offline Rechner. Sobald diese wieder online gehen, würden sie die Manipulation entlarven. Daher ist hier ein Betrug unmöglich.

Warum hört man dann so oft von Betrug mit Bitcoin?

Das hat mehrere Gründe, die alle nicht mit dem Zahlungssystem selbst zu tun haben. Einerseits wird die anonyme Kryptowährung gerne im Dark Web für betrügerische Geschäfte benutzt. Das liegt daran, weil Banken und damit auch Staaten keinerlei Kontrolle über dieses Zahlungssystem haben. Andererseits muss man die Bitcoins an einer sogenannten Krypto Börse einkaufen und dort ist es schon mal zu Hackerangriffen gekommen.

Diese haben aber nichts mit dem Bitcoin selbst zu tun. Manche Menschen bezeichnen den Bitcoin als unsicher, weil die Wechselkurse zu den FIAT Währungen oft stärker schwanken. Alle diese Punkte haben aber überhaupt nichts mit den Bitcoins oder dem Zahlungssystem selbst zu tun. Denn beides ist rein technisch fast hundertprozentig sicher.

Den Bitcoin kann man auch in der Schweiz nutzen

Wer glaubt, dass die Schweizer nur mit Bargeld zahlen, irrt sich gewaltig. Hier kann man seit 2021 im Kanton Zug seine Steuer mit Bitcoin bezahlen. Seit 2016 sind sogar am Einwohneramt Zahlungen mit Bitcoin möglich. Das E-Wallet kann man bequem am SBB Billettautomaten rund um die Uhr aufladen. Laufend akzeptieren mehr Restaurants, Cafes und Hotels den Bitcoin als Zahlungsmethode.

Natürlich verwenden die meisten Schweizer den Bitcoin für Online Zahlungen. Dabei kann man diesen hauptsächlich in der Vergnügungs Branche nutzen. Im Online Casino wird die Kryptowährung schon lange akzeptiert. Auch etliche Gaming Plattformen erlauben inzwischen Bitcoin Zahlungen. Im Internet gibt es aber noch unzählige weitere Online Shops, wo die digitale Währung gern gesehen ist.

Noch mehr Sicherheit mit dem Bitcoin beim Online Glücksspiel

Da die Staaten und Banken keinerlei Zugriff auf das Zahlungssystem des Bitcoin haben, kann diese Zahlungsmethode auch niemals eingeschränkt werden. Das Geld kann außerdem anonym in der E-Wallet aufbewahrt werden. Wo Banken gerne Ihre Kunden aufgrund von Umsätzen im Online Bitcoin Casinos als weniger vertrauenswürdig einstufen, bekommen sie von Bitcoin Zahlungen überhaupt nichts mit. So schützen Spieler aus der Schweiz auch Ihre Bonität effektiv. Außerdem können Gewinne über einer Million bequem im Bitcoin und somit steuerfrei bleiben, weil sich das Geld nicht in der Schweiz befindet.